Medienmitteilungen

Das Wachstum in der Region Sursee ist in aller Munde. Soeben wurde der 10’000. Einwohner angemeldet. Dieses Wachstum bereitet dem einen oder anderen Bürger verständlicherweise Sorge. Die FDP Sursee sieht aber, dass das gegenwärtige Wachstum auch seine positiven Seiten hat und sich dadurch viele Chancen bieten. Unterstützt von den steigenden Steuereinnahmen ermöglicht das Wachstum unter anderem, die Infrastruktur zu erneuern und in richtige Bahnen zu lenken. Ein Beispiel dafür ist ein Fernwärmeverbund. Der Surseer Stadtrat hat diese Chancen gepackt. Zitat Bruno Bucher, Bauvorsteher: «Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass die Stadt zusammen mit der Korporation und der EWL (Energie-Wasser-Luzern) eine Absichtserklärung unterzeichnet hat, um in eine neue, nachhaltige Energieversorgung zu investieren. Wir unterstützen die Bestrebungen, mit dem Bau eines Fernwärmeund Kältenetzes für die Energiezukunft gewappnet zu sein. Als Alternative zu den heutigen Elektro-, Öl- und Gasheizungen wird Sursee mit der Lieferung von Fernwärme den Anforderungen des neuen, kantonalen Energiegesetzes gerecht, um bereits kurz- bis mittelfristig den Energiezielen des Pariser Abkommens gerecht zu werden.»

Entlastung für das Portemonnaie Ein Fernwärme- und Fernkältenetz bringt allen Surseern Vorteile:

  • Private Energiebezüger müssen nicht mehr in teure Wärmeerzeuger oder Erdsonden-Bohrungen investieren und bekommen eine enorme Versorgungssicherheit. Zudem werden in den Gebäuden Heizungs- und Tankräume frei, die für andere Zwecke genutzt werden können.
  • Das Gewerbe profitiert neben gleichen Vorteilen wie die Privaten von der lokalen Energieerzeugung und damit von Aufträgen, die in der Region vergeben werden können. Zudem können sie ihre überschüssige Energie ans Verbundnetz abgeben.
  • Die Korporation Sursee gewinnt einen zuverlässigen Abnehmer für das einheimische Holz.
  • Die Surseer Gesellschaft kann die Wärmeerzeugung CO₂ -neutral mit erneuerbarem Rohstoff gestalten und der Umwelt einen grossen Dienst erweisen.

Die FDP hofft, dass viele Grundeigentümer von Sursee der neuen Energieversorgung positiv gesinnt sein werden. Auch wenn dafür dereinst pro kWh ein paar wenige Rappen mehr bezahlt werden müssten, so entfallen doch viele Investitionskosten in die Heizung und belasten das Portemonnaie nicht mehr. Die Stadt Sursee muss möglichst bald verstärkt auf dieses zukunftsträchtige Projekt aufmerksam machen und einen «Briefkasten» für mögliche Abnehmer eröffnen. So wie man vernimmt, gibt es schon jetzt Interessenten. Dieses Generationenprojekt verdient unbedingt Unterstützung, denn hier geht die Wirtschaft mit der Umwelt Hand in Hand.

POLITBLOG HEINZ SCHIESS, MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG DER FDP SURSEE, SURSEE

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